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Dienstag, 20. Oktober 2020

Oh, wie schön ist Panama

Das werden sich die Gründer der Kanzlei Mossack Fonseca denken und in Panama bleiben. Sie werden nämlich nun aufgrund internationaler Haftbefehle gesucht. Als Staatsbürger Panamas werden sie aber von Panama nicht ausgeliefert.

Spiegel online berichtet hier.



Donnerstag, 14. April 2016

Panama Papers - Was ist zu tun?

Da die an der Veröffentlichung beteiligten Medien beteuern, dass sie die ihnen vorliegenden Daten nicht an die Ermittlungsbehörden weitergeben, könnte man meinen, dass die Betroffenen sich bequem zurücklehnen können.

Aber: Büros von Mossack Fonseca wurden bereits durchsucht, wobei noch gestern der Sitz der Kanzlei in Panama betroffen war. Es ist nicht auszuschließen, dass sich ausländische Ermittlungsbehörden entschließen, gewonnene Erkenntnisse nach Deutschland weiterzugeben. Obendrein kann auch ein Datendieb gestohlene Daten versilbern wollen. Nicht zuletzt der Finanzminister von NRW erklärt immer wieder, dass er Daten von Steuerhinterziehern ankaufen wolle und werde.

Fazit: Wer als Betroffener sicher gehen will, nicht bestraft zu werden, sollte schnellstens einen Berater mit dem Ziel der Abgabe einer Selbstanzeige aufsuchen.




Samstag, 9. April 2016

Panama Papers und die Bundesdruckerei

Man reibt sich die Augen: 

Die Bundesdruckerei hat eine von Mossack & Fonseca gegründete "Briefkastenfirma" genutzt, um über diese Geschäfte mit Venezuela zu machen. An dem, was ein Informant zu dubiosen Geschäften dieser Gesellschaft zu sagen hatte, war Herr Schäuble und auch sein Staatssekretär nicht interessiert.

Weiteres bei Spiegel online:

Montag, 4. April 2016

Ein alter Hut: Finanzgeschäfte mit einer Panama-Gesellschaft

Das ist sicher nichts für jedermann. Aber in der vergangenen Jahren habe ich immer wieder Leute kennengelernt, die ihr Geld hinter einer Gesellschaft in Panama verstecken. In der Schweiz haben Vermögensberater und -verwalter zur Gründung einer Gesellschaft in Panama geraten, nachdem Liechtenstein ein Abkommen mit Deutschland zur Auskunftserteilung in Steuersachen geschlossen hatte und damit der Reiz der Liechtensteinischen Stiftung verblasste.

Auf die jetzt ans Tageslicht kommenden Details bin ich gespannt.