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Mittwoch, 6. Juli 2016

Razzia bei Ryanair

Gestern wurden Geschäftsräume von Ryanair an sechs Standorten in Deutschland durchsucht.

Es geht u.a. um Steuerhinterziehung. Das Verfahren richtet sich nach einem Bericht auf Zeit online auch gegen Piloten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Piloten durch "kreative" Gestaltung meinen, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen.

Sonntag, 7. Juni 2015

Die Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und ihre Folgen (reloaded)

In meinen beiden letzten Posts habe ich darauf hingewiesen, dass eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung Auswirkungen auf die berufliche Zukunft des Steuerhinterzieher haben kann, weil man ihn z.B. nicht mehr als zuverlässig im Sinne des Gewerberechts ansieht.

Meine Posts haben zu der Bitte Anlass gegeben, das Thema Folgen einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung etwas ausführlicher darzustellen. Man könnte dazu ein ganzes Buch schreiben. Hier möchte ich auf folgendes hinweisen:

Auch Beamte, Richter und Staatsanwälte begehen hier und da Steuerhinterziehung. Und das kann für sie das vollständige beruflich Aus bedeuten und zwar ebenso wie für Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, die meinen, sie müssten Steuern hinterziehen. Das gilt zwar nicht für jede Bagatelle, aber auch unterhalb der Entziehung der Zulassung oder Entfernung aus dem Dienst gibt es sehr unangenehme Sanktionen.

Und Jäger sollten bedenken, dass eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung mit 60 Tagessätzen und mehr zum Verlust der Waffenbesitzkarte führt. 60 Tagessätze sind im "Nullkommanix" erreicht.

Auch Ärzte und Piloten sollten aufpassen. 

Mittwoch, 27. Mai 2015

Ryanair, Piloten und deutsches Recht

Dinge wiederholen sich. Nun sollen es Ryanair-Piloten sein, die sich nicht an deutsches Steuer- und Sozialversicherungsrecht gehalten haben.

Zwischen Ryanair und den Piloten stand offenbar ein Personalvermittler. Aus Erfahrung weiß ich, dass gerade Personalvermittler, die ausländisches Personal nach Deutschland vermitteln, gerne zu "kreativen" Gestaltungen raten. Den Schaden tragen in der Regel die Vermittelten ...