Mittwoch, 3. Oktober 2018

Sonntag, 23. September 2018

Update zur Richtsatzsammlung des Bundesfinanzministeriums

In Heft 5/2018 des AO-StB habe ich mich mit der amtlichen Richtsatzsammlung des Bundesfinanzministeriums beschäftigt und deren völlige Intransparenz erläutert.

Eine kleine Anfrage im Bundestag wurde jetzt von der Bundesregierung beantwortet und zwar mit BT-Drucksache 19/4238. 

Ergebnis: Meine Ausführungen werden schlicht und ergreifend bestätigt.




Samstag, 8. September 2018

Apotheker aufgepasst! Ende der Karriere durch Einsatz von Manipulationssoftware

Das Verwaltungsgericht Aachen hat mit Urteil vom 06.07.2018 zu 7 K 5905/17 den Widerruf einer Apotheken-Betriebserlaubnis bestätigt.

Der Apotheker war durch eine Steuer-CD in den Blick der Steuerfahndung geraten. Im Rahmen der anschließenden Betriebsprüfung wurde dann auch der Einsatz einer Manipulationssoftware in der Apotheke aufgedeckt. Insgesamt wurde eine Steuerverkürzung von 238.000,00 EUR festgestellt. Dafür gab es im Strafverfahren 10 Monate auf Bewährung.

Das Verwaltungsgericht ist der Auffassung, dass steuerliche Unzuverlässigkeit einen Widerruf der Betriebserlaubnis rechtfertigt.

Freitag, 31. August 2018

Die schönen Westen mit dem Aufdruck "Finanzverwaltung NRW"

Heute habe ich mit einem Steuerfahnder über diese sehr kleidsamen Westen gesprochen. Als wir auf die Beschriftung zu sprechen kamen, meinte er, diese Aufschrift würde ja die frühere "Steuerfahndung NRW" aus Gründen des Steuergeheimnisses ersetzen. Wir mussten beide laut lachen.

Schönes Wochenende!

Freitag, 17. August 2018

Seminar Aachener Anwaltverein am 21.09.2018 - Betriebsprüfung, Haftung, Tax Compliance

Am 21.09.2018 werde ich wieder beim und für den Aachener Anwaltverein vortragen.

Anders als in den Vorjahren geht es diesmal schwerpunktmäßig nicht um das Steuerstrafrecht, sondern um Betriebsprüfung,  Tax Compliance und Haftungsrisiken nach der Abgabenordnung. 

Aufhänger wird ein Umsatzsteuerfall aus meiner Praxis sein.

Donnerstag, 2. August 2018

Besteuerung der privaten Nutzung von dienstlichen E-Autos

Über die Besteuerung der privaten Nutzung von elektrisch angetriebenen Dienstwagen wird überall berichtet. Leider hat aber die Redaktion des Bonner General-Anzeigers nicht verstanden, um was es geht. Dort ist vom halben Steuersatz die Rede. Das ist - mit Verlaub - Blödsinn! Bei E-Autos soll die private Nutzung nicht mit mit einem Prozent des Bruttolistenpreises monatlich versteuert werden, sondern nur mit einem halben Prozent. 

Ein bisschen Sorgfalt bei der Recherche täte der Presse gut.

Sonntag, 29. Juli 2018

Steuergeheimnis? Dienstgeheimnis? Ach was, wird alles überschätzt!

Nun halt es also Martin Winterkorn getroffen. Ohne ersichtlichen Grund haben dessen finanzielle Verhältnisse über eine Ermittlungsakte in Sachen Diesel nun den Weg in die Öffentlichkeit gefunden.

Fragt sich, wer da was durchgestochen hat - und, ob er dafür zur Verantwortung gezogen wird.