Donnerstag, 2. August 2018

Besteuerung der privaten Nutzung von dienstlichen E-Autos

Über die Besteuerung der privaten Nutzung von elektrisch angetriebenen Dienstwagen wird überall berichtet. Leider hat aber die Redaktion des Bonner General-Anzeigers nicht verstanden, um was es geht. Dort ist vom halben Steuersatz die Rede. Das ist - mit Verlaub - Blödsinn! Bei E-Autos soll die private Nutzung nicht mit mit einem Prozent des Bruttolistenpreises monatlich versteuert werden, sondern nur mit einem halben Prozent. 

Ein bisschen Sorgfalt bei der Recherche täte der Presse gut.

Sonntag, 29. Juli 2018

Steuergeheimnis? Dienstgeheimnis? Ach was, wird alles überschätzt!

Nun halt es also Martin Winterkorn getroffen. Ohne ersichtlichen Grund haben dessen finanzielle Verhältnisse über eine Ermittlungsakte in Sachen Diesel nun den Weg in die Öffentlichkeit gefunden.

Fragt sich, wer da was durchgestochen hat - und, ob er dafür zur Verantwortung gezogen wird.


Sonntag, 1. Juli 2018

Auch Schwarz-Gelb mag CDs

Heute berichtet n-tv.de, dass NRW ganz aktuell den Ankauf einer "Steuersünder-CD" prüfe. Es soll um Daten aus der Schweiz gehen. 

Hier geht es zum Bericht bei n-tv.de.

Wie ich aus einem recht aktuellen Fall weiß, gibt es immer noch hartgesottene Kunden Schweizer Banken und frage mich allerdings, warum hier Geld für Daten ausgegeben werden soll, wenn doch in Kürze die Schweiz den automatischen Informationsaustausch  (AIA) startet. 





Freitag, 15. Juni 2018

Kölner Tage Steuerfahndung 2018 - ein voller Erfolg

Am 14.06.2018 und 15.06.2018 haben wieder die Kölner Tage Steuerfahndung stattgefunden.

Die Referenten aus Ermittlungsbehörden, Finanzverwaltung und Gerichten waren hochkarätig, ihre Vorträge exzellent. Würde ich jetzt sagen es war für jeden etwas dabei, dann wäre das nur die halbe Wahrheit. Jeder Vortrag lieferte für jeden Zuhörer wichtige Erkenntnisse für die aktuelle und zukünftige Praxis.



Samstag, 2. Juni 2018

Stilblüten anwaltlicher Korrespondenz

Ich setze mich gerade mit den Ansichten eines wackeren Kollegen aus dem Ruhrgebiet auseinander.

U. a. schreibt mir der Kollege, ich solle (endlich) bei meinen Antworten zu seinen Darlegungen sein Aktenzeichen angeben. Das Aktenzeichen werden zum Einscannen der Eingangspost benötigt.

Ich schreibe ihm  immer per E-Mail. Also E-Mail ausdrucken und einscannen, das ist effizient. Und dann auf die E-Mail per Fax antworten. Klasse!


Samstag, 26. Mai 2018

Die Unerschrockenen und das Honorar

Die Dame, die mich zu meinem vorigen Post inspiriert hat, hat nun durch Anwalt schreiben lassen, dass sie mit mir mehr oder weniger nur ein kurzes Gespräch geführt hätte und von ihr keinen Auftrag für nichts erhalten hätte. Honoraransprüche meinerseits lehnt sie ab.

Da weiß jemand Prioritäten zu setzen. 

Ich mag es nicht, wenn jemand nachweisbar die Unwahrheit sagt. Da bin ich echt empfindlich - und weiß zu reagieren.

Montag, 21. Mai 2018

Die Unerschrocknenen und der automatische Informationsaustausch

Es gibt Leute, die kann nichts erschrecken. Solche habe bestimmt nicht nur ich in den letzten Wochen kennengelernt.

Von der Bank in der Schweiz kommen immer wieder Briefe. Es geht um die Saldierung der Geschäftsbeziehung verbunden mit dem Hinweis auf den anstehenden automatischen Informationsaustausch. Irgendwann sucht man dann einen Anwalt oder Steuerberater auf und erzählt dem allenfalls die halbe Wahrheit. Hinweise auf das Vollständigkeitsgebot und die mit einer wirksamen Selbstanzeige verbundene Straffreiheit werden allenfalls widerwillig zur Kenntnis genommen. 

Was erwarten diese Leute? Das Problem wegzaubern könne wir nicht. Und ja, eine Selbstanzeige ist aufwändig und kostet daher Geld. Das Honorar wird daher gerne intensiv diskutiert. Das eigentliche Problem - siehe oben - wird ja völlig überschätzt.