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Sonntag, 28. August 2016

Tauschgeschäfte statt Bargeldzahlung

Es ist schon etwas her. Aber die Begrenzung von Bargeldzahlungen oder gar die Abschaffung von Bargeld bleiben auf der Agenda der Politik. Und die Medien spielen immer wieder mit. So habe ich z. B. letzte Woche einen Beitrag im Radio gehört, in dem berichtet wurde, in Skandinavien sei die Barzahlung verpönt und vielerorts gar nicht mehr möglich.

Ich behaupte, die Abschaffung von Bargeld wird weder Steuerhinterziehung noch Geldwäsche eindämmen. Wo ein Wille, da ein Weg.

Und im Kleinen wird es darauf hinauslaufen, dass der Maler, der schwarz die Wände weißelt, nach Abschaffung des Bargelds dann eben eine paar Kästen Bier oder einen Satz Winterreifen bekommt. Das werden dann in ca. 25 Jahren auch Politiker begreifen. Es folgen dann Lebensmittelkarten, ohne die man kein Bier kaufen kann, und Verkehrskontrollen, bei denen die Quittung für den Reifenkauf geprüft wird. 

Dienstag, 9. Februar 2016

Eine Stimme mit großem Gewicht: Hans-Jürgen Papier hält Barzahlungsobergrenzen für verfassungswidrig

Prof. Dr. Dres. h.c.Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hält Obergrenzen für Barzahlungen für verfassungswidrig. Sie seien ein unzulässiger Eingriff in Freiheitsrechte, nämlich die Vertragsfreiheit und die Privatautonomie.

Besser kann man es nicht ausdrücken!



Donnerstag, 4. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Barzahlungsobergrenzen und ihre fadenscheinige Begründung

Die Medien berichten, dass die Bundesregierung eine Obergrenze für Barzahlungen im Inland in Höhe von 5.000,00 EUR einführen will und dies mit der Bekämpfung von Terrorismus und Geldwäsche begründet.

Ich glaube, dass insbesondere das Argument der Terrorismusbekämpfung nur vorgeschoben ist. Sind bislang größere Summen Bargeld von Hand zu Hand gegangen, dann werden künftig eben kleinere Päckchen gepackt. Außerdem sollen auch schon bisher Tarnfirmen usw. von Terroristen und sonstigen Kriminellen für ihre Zwecke genutzt worden sein.

Tatsächlich geht es der Politik nur um eins, nämlich die bessere - am liebsten vollständige - Kontrolle des unter dem Generalverdacht der Steuerhinterziehung stehenden Bürgers.

Später kann man das System dann noch verfeinern: Wer Alkoholika kauft und mit seiner Geldkarte bezahlt, bei dem steht spätabends oder frühmorgens die Polizei um die Ecke und macht eine Alkoholkontrolle, wenn der vermeintliche Säufer in seinem Auto ankommt oder mit diesem von seinem Grundstück fährt. Zigarettenkäufer werden ihrer Krankenkasse gemeldet, damit die die Beiträge anpassen kann. Schöne, neue Welt.